Pflegeimmobilien als Kapitalanlage gelten seit einigen Jahren als Alternative zur klassischen vermieteten Eigentumswohnung. Der demografische Wandel und der wachsende Bedarf an Pflegeplätzen lassen diesen Markt spürbar wachsen.
Anders als bei einer gewöhnlichen Wohnung erwerben Sie bei einer Pflegeimmobilie in aller Regel kein Wohnungseigentum, sondern Teileigentum an einem einzelnen Pflegeappartement innerhalb einer größeren Pflegeeinrichtung, das nicht an einzelne Mieter, sondern langfristig an eine Betreibergesellschaft verpachtet wird.
Neben dem Immobilienrecht spielt bei dieser Anlageform vor allem das Bank- und Kapitalmarktrecht eine zentrale Rolle, da es um die Bewertung der zugrunde liegenden Anlageentscheidung, der Prospektangaben und der vorangegangenen Beratung geht.
Im Folgenden erklären wir Ihnen die wichtigsten rechtlichen Grundlagen und zeigen, worauf Sie vor und nach dem Kauf achten sollten.